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Beim oberösterreichischen Speck handelt es sich um ein authentisches Produkt mit unverfälschtem Geschmack. Auf Basis erstklassiger Rohstoffe werden in Oberösterreich in gewerblicher und bäuerliche ...
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In den Bundesländern war vor langer Zeit klar, dass eine gemeinsame Auszeichnung für die Direktvermarktung, ein gemeinsames Erscheinungsbild durch ein Logo oder eine Marke, langfristig die Umsetzu ...
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Die österreichische Dachmarke „Gutes vom Bauernhof“ ist durch die Landwirtschaftskammer Österreich geschützt und steht den einzelnen Bundesländern zur Verwendung zur Verfügung. „Gutes vom Bauernhof“ – ...
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„Viele bäuerliche Familienbetriebe im Burgenland haben die Direktvermarktung zu einer interessanten Einkommensquelle ausgebaut und sichern über den Verkauf von Qualitätsprodukten ihr betrieblic ...
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Auch heuer finden im Jänner die Bezirksbäuerinnentage der Burgenländischen Landwirtschaftskammer statt. Eingeladen sind alle Bäuerinnen und Landfrauen. „Die Bäuerinnen sollen bei den in allen Bezirken ...
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Mit dem Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) sollen diese nun abgeschafft werden. Das betrifft auch den Agrarsektor - unter anderem die Urlaubsanbieter, die Direktvermarkter mit Ab-Hof-Verk ...
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Vorteil für KonsumentInnenKonsumentinnen und Konsumenten, die wissen möchten woher ihre Lebensmittel stammen, wünschen eine Erkennbarkeit von ECHTEN BÄUERLICHEN PRODUKTEN egal ob auf Märkten oder in G ...
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Erleichterungen von der Registrierkassenpflicht beschlossen

08.07.2016

Am 21. Juni 2016 beschloss der Ministerrat Eckpunkte eines Maßnahmenpakets zur Stärkung der gemeinnützigen Vereine und der kleinen Betriebe. Die steuerlichen Aspekte dieses Pakets wurden am 6. Juli 2016 im Nationalrat beschlossen.

Bild Aktuelles

BM für Finanzen legte erste Details in Barumsatzverordnung fest.

Aktualisierung vom 3. August 2016: Die geänderte Barumsatzverordnung wurde nun veröffentlicht. Die Änderungen gelten rückwirkend seit 1. Jänner 2016. In der Verordnung wird festgelegt, dass die vereinfachte Losungsermittlung (= Kassasturz) für folgende Umsätze in Anspruch genommen werden kann:

  • Für „Umsätze im Freien“: Voraussetzung ist, dass die Umsätze, die im Freien ausgeführt werden, maximal 30.000 Euro pro Kalenderjahr und Abgabepflichtigem betragen (isolierte Betrachtung). Umsätze im Freien liegen vor, wenn diese nicht in oder in Verbindung mit fest umschlossenen Räumlichkeiten stattfinden.
  • Für Umsätze, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Alm-, Berg-, Ski- oder Schutzhütten getätigt werden: Voraussetzung ist, dass die Umsätze im Zusammenhang mit Hütten maximal 30.000 Euro pro Kalenderjahr und Abgabepflichtigem betragen (isolierte Betrachtung).
  • Für einen Buschenschank, wenn dieser maximal 14 Tage pro Kalenderjahr geöffnet ist. Überdies ist eine Umsatzgrenze von 30.000 Euro pro Kalenderjahr und Abgabepflichtigem zu beachten.

Werden die Umsätze mittels Kassasturz ermittelt, besteht weder Registrierkassen- noch Belegerteilungspflicht.

Weitere wichtige Details werden in einen Erlass des BMF zur Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht aufgenommen werden. Dieser wurde noch nicht veröffentlicht.

Hinweis: Für Umsätze im Freien, z.B. Verkauf am Bauernmarkt von einem einfachen Verkaufsstand, war nach bisheriger Rechtslage die vereinfachte Losungsermittlung im Form des Kassasturzes möglich (das heißt, keine Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht). Jedoch nur bis zu einer Umsatzgrenze von 30.000 Euro, die sich auf den gesamten Betrieb bezog. Neu ist, dass die Umsatzgrenze in Höhe von 30.000 Euro isoliert betrachtet wird.

Die Definition des Begriffs Abgabepflichtiger bedarf noch der Erläuterung durch das BMF.

Registrierkassen müssen überdies erst ab 1. April 2017 über einen Manipulationsschutz verfügen. Den Betrieben bleibt so mehr Zeit zur Umstellung.

Darüber hinaus wurden u.a. folgende Maßnahmen getroffen:

  • Steuerliche Begünstigung für Aushilfskräfte bei temporärer Aushilfe durch Vollversicherte an 18 Tagen im Kalenderjahr unter bestimmten Voraussetzungen.
  • Kleine Vereinsfeste von gemeinnützigen Vereinen bis 72 Stunden (statt 48 Stunden) sind von der Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht ausgenommen. Der gemeinnützige Verein darf dabei auch mit einem Gastronomen zusammenarbeiten.
  • Auch politische Parteien dürfen steuerlich begünstigt solche Feste bis 72 Stunden veranstalten, der Jahresumsatz aus den Veranstaltungen darf jedoch 15.000 Euro nicht überschreiten.


Wichtiger Hinweis: Sobald verfügbar, werden die oben stehenden Informationen um weitere Details ergänzt.

Bildquelle: Agrar.Projekt.Verein/Stinglmayr

AutorIn: Mag. Marion Böck
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