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Bäuerliche Direktvermarktung – Herkunft hat Zukunft

06.02.2015

„Viele unserer bäuerlichen Betriebe haben die Direktvermarktung indessen zu einer wichtigen Einkommensquelle ausgebaut und sichern über den Verkauf von Qualitätsprodukten ihr betriebliches Einkommen. Durch den nahen Kontakt zu den Kunden wird außerdem ein wichtiger Beitrag zur Steigerung des Konsumentenvertrauens in die Qualität heimischer Produkte geleistet“, so Präsident Franz Stefan Hautzinger anlässlich des Fachtages für Direktvermarkter und der Vollversammlung der bäuerlichen Selbstvermarkter Burgenlands am 3. Feber 2015 in Eltendorf.

Bild Aktuelles

Frau Ingeborg Preininger berichtete als Projektleiterin von Wien & Kulinarik über die Verwaltung, Preisspanne und viele weitere interessante Themen rund um die Wiener Marktordnung, mit dem Ziel die Spezialitäten der burgenländischen Direktvermarkter auf Wiener Märkten zu positionieren. Bei dem Vortrag von DI Katharina Preinsperger wurde über die Allergene informiert. Es wurde erklärt wie diese zu deklarieren sind, wie die Allergeninformation durchgeführt und in weiterer Folge an den Endverbraucher weitergegeben werden kann.

Vom Landesverband der bäuerlichen Selbstvermarkter werden im Burgenland 100 Betriebe betreut und beraten. Von diesen wurden bereits 53 Betriebe als „Gutes vom Bauernhof-Betriebe“ zertifiziert. Diese Marke garantiert die sorgfältige Verarbeitung der eigenen Rohstoffe im Betrieb, eine erstklassige Aus- und Weiterbildung über die Landwirtschaftskammer sowie eine permanente Überprüfung von Qualität und Hygiene. „Die zunehmende Professionalisierung der bäuerlichen Direktvermarktung führt auch zur vermehrten Teilnahme bei Produktprämierungen auf Landes- und Bundesebene mit Siegerpreisen im obersten Bereich. Hervorzuheben sind hier Produkte wie Edelbrände, Liköre, Säfte, Bauernbrot, Selchfleisch, Rohschinken, Kürbiskernöl, Marmeladen und Milchprodukte wie z. B. Käse und Topfen“, so Präsident Hautzinger.

Obfrau des Landesverbandes bäuerlicher Selbstvermarkter im Burgenland ist die Landwirtin Elisabeth Aufner aus Neumarkt an der Raab im Bezirk Jennersdorf. Elisabeth Aufner ist auch als Seminarbäuerin der Burgenländischen Landwirtschaftskammer tätig, weil sie durch diese Funktion gute Kontakte zu KonsumentInnen herstellen kann.

„Die größten Chancen des Burgenlandes bestehen nicht in der Erzeugung von Massengütern, sondern in der Qualitätsproduktion. Die Produktion und der Konsum regionaltypischer und hochwertiger Lebensmittel helfen den bäuerlichen Betrieben Arbeitsplätze zu schaffen und das Geld bleibt in der Region. Unser Ziel muss sein, die hohe Qualität und Sicherheit heimischer Lebensmittel hervorzuheben und gleichzeitig das Burgenland mit seinen vielen unterschiedlichen Regionen und Produkten am Markt zu positionieren“, so Hautzinger abschließend.

Foto (LK Burgenland) – v.l.n.r.: Obmannstellvertreter Ing. Walter Zwiletisch, LAbg. KR Ök.-Rat Reinhard Jany, Obfrau Elisabeth Aufner, Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Geschäfts-führerin DI Katharina Preinsperger, Bgm. Ing Josef Pfeiffer

AutorIn: DI Katharina Preinsperger
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