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Direktvermarktungs-Studie veröffentlicht

22.02.2011

Studie bestätigt große wirtschaftliche Bedeutung der Direktvermarktung für Österreichs Landwirtschaft

Eine vom Agrar.Projekt.Verein und der Landwirtschaftskammer Österreich bei keyQUEST in Auftrag gegebene Studie, analysiert die Bedeutung der Direktvermarktung für Österreichs Landwirte.

Direktvermarktung schafft Einkommen
Für etwa 46.000 Betriebe, das ist knapp ein Drittel aller landwirtschaftlichen Betriebe, ist die Direktvermarktung wirtschaftlich bedeutend. Rund die Hälfte dieser Betriebe erzielt durch die direkte Vermarktung über 10% ihres Einkommens.

Direktvermarktung hat größte Bedeutung für Wein-, Obst- und Schweinebauern
Vor allem für Betriebe mit Obst- und Weinbau spielt die Direktvermarktung eigener Erzeugnisse mit 32% bzw. 24% eine wichtige Rolle. Aber auch für 18% der Schweinehalter ist die eigene Ver-arbeitung und Vermarktung bedeutend. Milchproduzenten und Rinderhalter hingegen sehen die direkte Vermarktung ihrer Produkte als überwiegend wenig bedeutsam.

Große Vielfalt an Produkten
So abwechslungsreich wie Österreichs Landschaft, so umfangreich ist die Palette der bäuerlichen Produkte. Die monetär bedeutendste Produktgruppe ist Fleisch. 39% der Direktvermarkter verkaufen Fleisch und Fleischerzeugnisse. Milch und Milcherzeugnisse werden zwar von vielen Direktvermarktern (31% aller Direktvermarktungs-Betriebe) angeboten, sind aber in Bezug auf  Einzelbetriebe unwichtig.

Direktvermarkter setzen nach wie vor auf den Ab Hof-Verkauf
Drei von vier Direktvermarktern verkaufen ihre Produkte Ab-Hof. Die Studie zeigt auf, dass umso mehr Vertriebswege genutzt werden, je mehr Bedeutung die Direktvermarktung für den Betrieb hat. Die Profis unter den Direktvermarktern verkaufen außer Ab Hof auch auf Märkten, beliefern die Gastronomie und den ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel, stellen ihre Produkte zu oder nutzen das Internet als Vertriebsweg.

Entwicklung in der Vergangenheit
Allgemein steht für 61% der Direktvermarkter fest, dass die Wichtigkeit der Direktvermarktung für ihren Betrieb in den letzten 5 Jahren gleich geblieben ist. Für 29% ist die Direktvermarktung in dieser Zeit sogar bedeutender geworden. Nur für 10% hat die Direktvermarktung in den letz-ten 5 Jahren an Bedeutung verloren, wobei Zeitmangel einer der wichtigsten Ursachen für diesen Rückgang ist.
Im Vergleich mit der Direktvermarktungsstudie 2004 ist die Zahl der Profis, also jenen Betrieben, für die Direktvermarktung ein wirtschaftliches Standbein darstellt, annähernd gleich geblieben.

AutorIn: Elisabeth Lenz
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