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Die besten Osterbrot-Bäuerinnen des Landes sind gekürt

05.04.2017

Osterbrot von den steirischen Bäuerinnen ist frisch und saftig. Die drei Landessiegerinnen: Eva Zach aus Fehring (klassisch, traditionelles Osterbrot), Astrid Pammer ebenfalls aus Fehring (Osterpinze) und Franziska Hiebaum (Ostersonntagsstriezel/Kreative Ostergebäcke) aus Eggersdorf.

Bild Aktuelles

3 "Gutes vom Bauernhof"- Landessiegerinnen
Drei arrivierte Brotbäuerinnen katapultierten sich bei der Osterbrotprämierung 2017 an die Spitze. In der Kategorie klassisch-traditionelles Osterbrot ging der Landessieg an Eva Zach , die Kategorie „Osterpinze“ entschied Astrid Pammer mit ihrer außergewöhnlich zart-feinen Pinze ganz klar für sich. Und mit ihrem Ostersonntagsstriezel gewann Franziska Hiebaum die Kategorie „Kreative Osterbrote“, gratuliert Vizepräsidentin Maria Pein. Heuer stellten sich schon 35 steirische Brotbäuerinnen und -bauern (plus 9 Betriebe oder 35 Prozent) mit 69 Proben (plus 24 Proben oder 53 Prozent) sowie vier Fachschulen der steirischen Osterbrotprämierung. Erkennbar sind die ausgezeichneten Osterbrote an der Schleife „Osterbrotprämierung 2017“.

Eine Fülle an neuen, kreativen Ostergebäcken
Die Osterbrotprämierung 2017 überraschte zusätzlich mit einer Fülle an Neukreationen. Besonders beeindruckte die 18-köpfige Expertenjury der „Freche Hase mit Osterjause“ von Astrid Pammer, die damit zusätzlich zum Osterpinzen-Landessieg auch einen Vize-Landessieg holte. Der mit Mohn, Nuss und Kaffee gefüllte Osterblüten-Baum aus selbstgemahlenem Vollkornmehl von Doris Huber (Gutes vom Bauernhof) aus dem Burgenland begeisterte die Jury ebenso.

Nur natürliche Zutaten, Osterbrot und Ostergebäck vom Bauernhof bleibt frisch und saftig
Für die Herstellung von Osterbrot und Ostergebäck verwenden die Bäuerinnen und Bauern nur beste Zutaten vom Bauernhof: Frische Eier, Butter, Vollmilch oder Wasser, Mehl, Schweineschmalz, etwas Zucker und Anis, die den guten Geschmack ausmachen.

Harte Prüfung für die eingereichten Produkte
„Nach 80 Kriterien werden die eingereichten Proben von der Expertenjury auf Herz und Nieren getestet. Geprüft wird einerseits nach Aussehen und Herrichtung, dann nach Oberfläche und Kruste, Lockerung und Kaubarkeit und schlussendlich geht es schwerpunktmäßig um den Geruch und den Geschmack“, so Verkostungschefin Eva Lipp. Ebenso wurden die Gebäcke nach Kreativität und Idee bewertet. Erfreulich ist, dass die Qualität der Gebäcke Jahr für Jahr noch besser wird.

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Vielfalt und Tradition bei den Ostergebäcken statt geschmacklichem Einheitsbrei
„Viele Menschen sehnen nach Wurzeln und einem einfachen Leben. Daher ist es wichtig, dass vorhandene Traditionen bewahrt bleiben und gepflegt werden. Sie geben uns Ruhe und Sicherheit“, ist die Landesbäuerin Auguste Maier überzeugt. Sie plädiert dafür, dass Festtag wieder Festtag sein soll, an dem die Kulinarik wichtig ist. „Jede Region hat ihr eigenes Osterbrot. Das ist eine wunderbare Gabe und keine Gleichmacherei wie bei industriell gefertigten Produkten“, so Maier.

Je nach Region sind die gesüßten Osterbrote überwiegend mit Ei bestrichen, die ungesüßten eher nicht. Im urbanen Raum hat die Osterpinze stärker Einzug gehalten als im ländlichen Raum. Weißbrot war früher ein Festtagsbrot, das es nur an diesen Tagen gab. Und die Osterjause ist im Laufe des Jahres auch die einzige Jause, zu der dieses spezielle Weißbrot gereicht wird.

Rezepte zu Osterbrot (süß und ungesüßt) sowie weitere traditionelle Rezepte finden Sie auf www.regionale-rezepte.at

Fotocredits: LK/Musch

AutorIn: Mag. Rosemarie Wilhelm, LK Stmk
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