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"Unkraut" am Speiseplan - regional, saisonal, genial!

27.04.2017

Jeder kennt sie, viele ignorieren sie, manche bekämpfen sie – aber nur ganz wenige essen sie: die Wildkräuter von unseren heimischen Wiesen und Wäldern. Eigentlich schade, denn sie wachsen fast überall, kosten nichts, sind kulinarische Kraftpakete und verwöhnen uns mit einer schier ungeahnten Aromen- und Geschmacksvielfalt. Sie bringen Abwechslung und Farbe auf unseren Speiseplan, schonen die Umwelt und sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe „Superfood“, welches direkt vor unserer Haustür wächst.

Bild Aktuelles

Wildkräuter trumpfen mit besonderen inneren Werten auf
Alle Wildkräuter enthalten wertvolle sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Je nach Art zeichnet sich das entsprechende Wildkraut durch besondere Wirkungen und bioaktive Substanzen aus.

Wildkräuterkochkurse mit kräuterkundigen Seminarbäuerinnen
Es liegt immer im Auge des Betrachters, ob eine Pflanze als Unkraut oder wertvolles Grün gesehen wird, ob sie verachtet oder geschätzt wird bzw. ob sie entsorgt oder verwendet wird. In praktischen Kochkursen für Erwachsene, aber auch für Kinder zeigen sie, dass es sich lohnt, wenn wir uns näher mit den „grünen Weggefährten“ befassen.

Bei den Erwachsenenkursen gibt‘s zB grüne Schätze wie Wildkräutlsalat mit Beerendressing, Gemüseröllchen mit Kräuterfrischkäse oder Wildkräutersupperl.

Bei den Kochkursen für Kinder werden zB Wilde Nudelmuffins, Dracheneislutscher aus Sauerampfer oder trendige Erste-Hilfe-Sticks für junge Wilde bzw. Gänseblümchen-Erdbeer-Pflegestifte für Kräuterfeen gezaubert.

Rezept für Löwenzahnzungen
Zutaten: 100 g Butter, 80 g Rohzucker, 3 EL Löwenzahnhonig, 1 Ei, Prise Salz, 250 g Mehl (Dinkelfeinmehl oder glattes Mehl), 1/2 TL Weinsteinbackpulver, 2-3 EL ausgezupfte Löwen- zahnblüten
Zubereitung: Weiche Butter mit Zucker, Löwenzahnhonig, Ei und Salz gut schaumig rühren. Dann das Mehl und die Blüten unterrühren. Den Rührteig in einen Dressiersack mit glatter Tülle füllen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine Stangerl (wie Biskotten) spritzen. Bei 220 °C 6 bis 8 Minuten hellbraun backen.

Weitere Wildkräuterrezepte finden Sie auf www.regionale-rezepte.at

Fotocredit: Tobias Schneider- Lenz

AutorIn: Mag. Elisabeth Frei-Ollmann, LK OOE
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