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Stärken des heimischen Gemüseanbaus sind Vielfalt und Qualität

22.05.2017

Seit Anfang Mai wird in Oberösterreich wieder taufrisches junges Gemüse, vorwiegend aus dem Eferdinger Becken und dem Mühlviertler Machland, angeboten. "Herrlicher Geschmack, sortentypisches Aroma und natürliche, leuchtende Farben sind eindeutige Qualitätsmerkmale für erntefrisches Gemüse aus Oberösterreich und damit ein Zeichen für ein Maximum an wertvollen und gesunden Inhaltsstoffen", zeigt sich Agrarlandesrat Max Hiegelsberger beim Saisonstart begeistert von der Sortenvielfalt der heimischen Gemüsebauern. Noch sind die ersten Erntemengen traditionell gering. Deshalb findet man im LEH oft Frischgemüse und Erdbeeren aus südlicheren Ländern, welche das heimische Angebot in der Startphase häufig bremsen. "Verbraucher, die regionale heimische Ware bevorzugen, können durch direktes Nachfragen eine schnellere Umstellung in den Regalen unterstützen", so Hiegelsberger.

Bild Aktuelles

Gemüseanbau in Oberösterreich ist auf hohem Niveau
Der erwerbsmäßige landwirtschaftliche und gärtnerische Gemüseanbau wird in Oberösterreich von 170 Betrieben auf einer Gesamtfläche von 1.675 ha (inkl. Mehrfachnutzung) betrieben.
"Damit konnte, rückblickend auf die letzten zehn Jahre, trotz des enormen internationalen Drucks die Gemüseanbaufläche auf hohem Niveau gehalten werden. Auch die Zahl der Gemüseanbaubetriebe hat sich in den vergangenen acht Jahren stabilisiert, weil Betriebe, welche aufgehört haben, durch Neueinsteiger abgelöst wurden", erläutert Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker. Mit im Schnitt 10 ha je Betrieb sind die oberösterreichischen Gemüsebauern im Vergleich zu den europäischen Hauptproduktionsländern (Holland, Spanien, Italien, etc.) sehr kleinstrukturiert. Das ist gleichzeitig auch ein Zeichen dafür, dass sehr viele dieser Betriebe den Gemüseanbau im optimalen Fruchtwechsel zu anderen Ackerbaukulturen ausüben. Die Stärke des heimischen Gemüseanbaus sieht Reisecker in der großen Sortenvielfalt.

Neue Gemüsekulturen - OÖ Gemüsebauern sind innovativ
Die Anbauschwerpunkte in Oberösterreich liegen allerdings bis dato deutlich bei den Kohlgemüsen, den Salaten, den Gurkengewächsen und den Wurzelgemüsearten. "Innerhalb Österreichs sind die oberösterreichischen Gemüseerzeuger bei Frisch- und Sauerkraut, Broccoli, Bierrettich, Kopf- und Eissalat, Feld-, Senf- und Einlegegurken, Roten Rüben, Sellerie, Spargel, Speisekürbis, Zucchini, Porree und Zuckermais marktführend beziehungsweise marktbedeutend", erläutert Ewald Mayr, Obmann des Verbandes der Obst- und Gemüseproduzenten OÖ. Doch die Palette der hier produzierten Arten wächst jährlich, neueste Sorten sind Jung-Knoblauch (grün, im Ganzen), Junger Bundzwiebel, Mangold, Fisolen (Buschbohnen), Stangensellerie, Rote Rüben in MINI, Wassermelonen, Kren, Pak Choi, Chinakohl rot, Süßkartoffeln oder Pilze (Shiitake, Kräuterseitlinge).

Im geschützten Anbau von 12 ha werden Tomatenraritäten, Gurken, Paprika, Pfefferoni, Melanzani und eine große Sortenanzahl an würzigen bis scharfen Chilis kultiviert. Im Herbst kommen Speise- und Zierkürbisse sowie der Ölkürbis hinzu.

Die oberösterreichischen Gemüsebauern wirtschaften zu 100% nach den strengen AMAG.A.P.-Richtlinien und den AMA-BIO-Richtlinien. Der Biogemüseanteil liegt mittlerweile bei fast 22% Fläche, das sind 360 ha, mit steigender Tendenz.

Fotocredit: APV/Lechner

AutorIn: LK Oberösterreich
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