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Tag der Paradeiser am 8. August: Kinder kürten ihre Lieblings-Paradeiser

07.08.2017

Zur Paradeiser-Hochsaison ist den köstlichen Früchten am 8. August ein besonderer Tag gewidmet. Die Kinder des steirischen Pfarrkindergartens St. Paul-Eisteich kürten auf dem Paradeiser-Direktvermarktungshof Pölzl in Graz-Waltendorf ihre Lieblings-Paradeiser. Nach eingehender Geschmacksprüfung unter der Leitung der „Jungen Wilden Gemüsebauern“ – Sprecherin Irene Gombotz und Markus Puntigam – gingen die Cherry-Paradeiser eindeutig als Sieger hervor. Die Begründung der Kinder: „Die Cherry-Paradeiser sind so süß und rot. Außerdem sind sie klein und rund.“

Bild Aktuelles

Sonnengereifte heimische Paradeiser entfalten jetzt ihr volles Sommeraroma
Viele Sonnenstunden – großer Geschmack. Die steirischen Paradeiser konnten heuer aufgrund der vielen Sonnenstunden ein besonders schmackhaftes Aroma entwickeln. Die steirische Landwirtschaftskammer Vizepräsidentin Maria Pein zeigt sich hocherfreut: „Jetzt haben steirische Paradeiser ihr volles Sommeraroma und alle Genießer können sich über ein Höchstmaß an Geschmack freuen.“ Und weiter: „Unsere bäuerlichen Familienbetriebe kultivieren das Lieblingsgemüse der Österreicher nach strengen Qualitätsrichtlinien. Heimische Paradeiser haben kurze Transportwege und kommen so immer frisch auf die Teller der Steirerinnen und Steirer.“
Fritz Rauer, Präsident des steirischen und österreichischen Gemüsebauverbands: „Wir wollen die Kinder von heimischen Paradeisern begeistern. Bei solchen Geschmacksspielen lernen sie den typischen Paradeisergeschmack kennen – ihr Interesse an einer gesunden, vitaminreichen Ernährung wird geweckt.“
 
50 verschiedene Paradeissorten von den steirischen Direktvermarktern.
Die steirischen bäuerlichen Direktvermarkter bieten sogar bis zu 50 verschiedene Paradeis-Sorten erntefrisch an: Von den Ochsenherz-Fleischparadeiser über die süße Cherryparadeiser für den Snack zwischendurch, köstliche Dattel- und Cherry-Rispenparadeiser sowie ovale oder runde Salatparadeiser. Zu den geläufigsten Paradeissorten im Burgenland gehören Mercedes (runde Paradeiser) und Bonaparte (Rispenparadeiser)“. Direktvermarkter und "Gutes vom Bauernhof"-Mitglied Franz Pölzl: „Unsere Kunden sind sehr qualitätsbewusst. Wir bieten ihnen jedes Jahr neue Sorten an und geben gerne Koch- und Rezepttipps.“

Paradeiser und Regionale-Rezepte.at
Frische, reife, hochwertige Paradeiser erhalten Konsumentinnen und Konsumenten für Paradeisergerichte bei den "Gutes vom Bauernhof"-Betrieben. Beim Einkauf in Supermärkten achten Sie auf das AMA-Gütesiegel und das AMA-Biozeichen. Paradeiser sind aus der Küche von gesundheitsbewussten Menschen nicht wegzudenken. Sie finden am heimischen Speiseplan eine vielfältige Verwendung – Paradeiskraut, Paradeissoße, Tomatensuppe, Tomatensaft, Tomatensalat, Ketchup, Tomaten zu einer Brettljause usw. Auf www.Regionale-Rezepte.at sind eine Vielzahl von Paradeiser/Tomaten-Rezepten zu entdecken.
 
Das beliebteste Gemüse von Herrn und Frau Österreicher
In 39 Hektar Folienhäusern wird dieses beliebte Sommergemüse von Graz bis in die südöstliche Steiermark kultiviert. Rund 75 steirische bäuerliche Betriebe produzieren jährlich etwa 50 Millionen Stück von diesem Lieblingsgemüse der Österreicher. "Laut statistischer Erhebung bewirtschaften im Burgenland rund 70 bäuerliche Betriebe eine Paradeiserfläche von ca. 65 ha (in Österreich 180 ha). 130 Tonnen Paradeiser werden im Burgenland im Freiland geerntet. Darüber hinaus werden 16.000 Tonnen unter Glas und Folie produziert, wovon 11.000 Tonnen Rispentomaten sind“, so der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Franz Stefan Hautzinger.  

Aktionen rund um den Tag der Paradeiser
Auch dieses Frühjahr pflanzten die steirischen Paradeiser-Bauern in insgesamt 13 Kindergärten der Stadt Graz gemeinsam mit fast 800 Kindern in eigens angelegten Hochbeeten steirische Paradeiser. Bei den „Mein Selbstgemacht-Gemüse-Workshops“ haben die Kinder dann den typischen Paradeis-Geschmack kennengelernt. Am 7. und 8. August verteilt die Agrarmarkt Austira (AMA) am Eisernen Tor, am Jakominiplatz und am Grazer Hauptplatz steirische Paradeiser, um auf die paradiesischen Früchte aus der grünen Mark aufmerksam zu machen.

Bildquellen: LK Steiermark/Alexander Danner & Photo Philipp

AutorIn: LK Steiermark Mag. Rosemarie Wilhelm & LK Burgenland Leitgeb
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