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Berlin war eine Reise wert

31.01.2018

30 Mitglieder des Vereins vom Ländle Bur, der ARGE Meister und des Absolventenverbandes sowie Gäste erkundeten von 21. bis 23. Jänner die Metropole Berlin und ihre Umgebung.

Bild Aktuelles

Nach einem Flug in den frühen Morgenstunden ging es für die Vorarlberger vom Flughafen Berlin Tegel zu einer Busrundfahrt vorbei an wichtigen Sehenswürdigkeiten wie dem Checkpoint Charlie, dem Reichstag, dem Brandenburger Tor usw. Kurzweilig informierte Reiseführerin Eva-Maria Tischenbacher über die Stadt und ihre Bewohner. Zu Mittag durfte natürlich die Currywurst nicht fehlen, bevor alle im komfortablen Hotel am Alexanderplatz eincheckten. Der restliche Tag wurde unterschiedlich genutzt: erholen, das Museum in der Kulturbrauerei besuchen, durch die Stadt bummeln, den Reichstag besichtigen, die Show der „Blue Man Group“ erleben, essen gehen und mehr.

Der Montag stand im Zeichen der „Internationalen Grünen Woche“, der internationalen Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, die heuer zum 83. Mal stattfand. Von Armenien bis Peru, von Russland bis Thailand – unzählige Länder präsentierten ihre Lebensmittel und Produkte. Schon nach dem Gang durch die ersten Hallen war klar, warum die Berliner die Messe als „Fressmesse“ bezeichnen – das Kosten und Essen stand absolut im Mittelpunkt. Die Bayern zeigten mit zünftiger Blasmusik und einer vollen Halle, dass sie sich nicht nur gut präsentieren, sondern auch was vom Feiern verstehen. Informationen zu vielen Themen wie Bio-Landwirtschaft, Urlaubsmöglichkeiten am Land, Schweinehaltung, nachwachsenden Rohstoffen usw. sowie eine Tierhalle mit verschiedensten Kuh- und Ziegenrassen, Schweinen und Pferden rundeten den Messebesuch ab.

Karls Erlebnisdorf in Elstal macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Familie Dahl hat zusätzlich zu ihrem Landwirtschaftsbetrieb mit 700 ha fünf Erlebnisdörfer aufgebaut. In diesen bleibt kaum ein Wunsch offen. So gibt es in Elstal neben den großen Läden eine Marmeladen-, eine Bonbon- und eine Gummibärchenmanufaktur, in denen man die Herstellung der Köstlichkeiten mitverfolgen kann. Kinder können Traktor fahren, Tiere streicheln, auf Kartoffelsäcken rutschen, Keramik bemalen, am Indoor-Spielplatz herumtollen und vieles mehr. Besonders beeindruckend ist die Eiswelt, in der sich das Maskottchen „Karlchen“ dieses Jahr auf eine Weltreise begibt und in Russland Balett tanzt, sich in Panama gegen Krokodile wehrt und in Paris verliebt. 3 – 4 Millionen Besucher gönnen sich diese Erlebnisse pro Jahr an allen Standorten, sie werden von 500 Mitarbeitern betreut. Auch die Landwirtschaft hat beeindruckende Zahlen vorzuweisen: 2.000 Pflücker ernten auf 500 ha im Vollertrag 6.000 Tonnen Erdbeeren pro Jahr, die von 100 LKW-Fahrern zugestellt und von 1.200 Verkäuferinnen an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. „Karls“ ist somit der größte Direktvermarkter in Europa.

Abschließend ging es noch zum „Hofladen Falkensee“, den Familie Kruse sympathisch vorstellte. Auf 20 ha bauen sie Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren sowie Grünspargel, Kürbis und Zuckermais an und halten 3.000 Legehennen. Alles wird über den täglich geöffneten Hofladen vermarktet. Neben eigenen Produkten bietet Familie Kruse auch ein schönes Sortiment von Produkten anderer Direktvermarkter, saisonale Dekoartikel und am Wochenende Brot und Gebäck aus der eigenen Backstube an. Jährlich werden zwei Hoffeste veranstaltet, das Erdbeerfest im Frühling und das Kartoffelfest im Herbst. Nach einem Plausch in der „Klönstuv“ und einem Abstecher ins Designer-Outlet trat die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken, zufrieden und gut gelaunt den Weg zurück ins Ländle an.

Ein Dankeschön an Reisen Nachbaur für die tolle Organisation der Reise!

Fotos: Verein vom Ländle Bur

AutorIn: Elisabeth Zeiner-Salzmann
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