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Bauernbund forciert Direktvermarktung als zusätzliches Einkommensstandbein

12.08.2013

Der Präsident des Österreichischen Bauernbundes Abg. z. NR ÖkR Jakob Auer im persönlichen Interview zur Direktvermarktung in Österreich.

Bild Aktuelles

Wie sehen Sie die Potenziale und Entwicklungschancen für landwirtschaftliche Betriebe im Bereich Direktvermarktung? Ist die Direktvermarktung ein alternativer und lukrativer Weg zur Erzielung von landwirtschaftlichem Einkommen?

Präsident Auer: Regionalität ist beliebt. Das bietet den Direktvermarktern gute Absatzmöglichkeiten auf Bauernmärkten, in Hofläden oder über Online-Shops. Immer mehr Konsumenten wollen wissen, woher ihr Essen kommt. Bauern haben die Riesenchance durch direkten Kontakt und Mundpropaganda den persönlichen Kontakt zum Verbraucher aufzubauen. Direktvermarkter springen sogar schon in die Rolle des Nahversorgers. Natürlich kann man hier Wertschöpfung und Einkommen erzielen, sofern man die Direktvermarktung mit der nötigen Professionalität und Know-how betreibt.

Wie könnte man den Bäuerinnen und Bauern den Einstieg in die Direktvermarktung in Zukunft noch erleichtern?

Präsident Auer: Im neuen Programm zur Ländlichen Entwicklung muss die Direktvermarktung berücksichtigt sein – vor allem bei der Investitionsförderung und im Kapitel Lebensqualität. Wichtig ist die Kofinanzierung von Bund und Ländern der Programme im bisherigen Ausmaß. Abhängig davon wie die Wahlen ausgehen, wird der Bauernbund hier mitreden und für die Anliegen der Bauern und jener der Direktvermarkter eintreten.
 
Die erfolgreichen Direktvermarkter kommen mit den derzeitigen Rahmenbedingungen mehr oder weniger gut zurecht. Allerdings gibt es Bereiche, wo die Probleme überhand nehmen – etwa im überbordenden Kontrollwesen oder beim Gewerberecht. Sind Sie für Erleichterungen?

Präsident Auer: Der Bauernbund kämpft für eine Vereinfachung des Kontrollsystems, indem auch private Kontrollen amtlich anerkannt werden. Hoffeste bieten ausgezeichnete Möglichkeiten, den Kontakt zwischen Landwirtschaft und Konsumenten zu vertiefen. Speisen und Getränke sollten im Rahmen solcher Feste ganz unbürokratisch ohne Konzession oder Linzenzen serviert werden können – genauso wie dies auch Vereinen möglich ist.
  
Anders als Urlaub am Bauernhof oder andere Produktionssparten hat die Direktvermarktung keine bundesweite Vertretung für Marketing, Qualitätssicherung und Interessenvertretung. Sind Sie für die Installierung und Finanzierung eines Bundesverbandes?

Präsident Auer: Ich sehe keinen Grund, warum es keinen Bundesverband von „Gutes vom Bauernhof“ geben soll. Ich sichere dabei meine Unterstützung zu.

Sind Sie für die Einführung des Gegenstandes "Direktvermarktung" in den landwirtschaftlichen Schulen?

Präsident Auer: Nur Profis bestehen langfristig am Markt. Deshalb ist es mir wichtig auch ganz spezielle Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Direktvermarkter in den Programmen der Ländlichen Entwicklung zu stärken. Auch die Einführung eines Fachgegenstandes Direktvermarktung im Rahmen des landwirtschaftlichen Schulwesens wäre zu begrüßen.

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