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Witzemann Werner & Evi
Der Baum der Erkenntnis wächst in Höchst bereits seit drei Generationen. Aber nein, nicht der biblische Sündenfall im Alten Testament ist damit gemeint, sondern vielmehr die Symbolik, dass der Großvater von Werner Witzemann einst im Paradies mit dem Anbau von Äpfeln begann.
Ja, das Paradies gibt es tatsächlich in Vorarlberg und befindet sich nahe der Schweizer Grenze in Richtung Gaißau. Ein kleines Fleckchen Erde, das allein von der Lage her unweit des Bodensees etwas Himmlisches beinhaltet. Wo also könnte es einen idealeren Ort geben für eine Frucht, die seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte verführt. Im Fall von Werner und seiner Frau Evi – passender könnte ein Name im Paradies nicht sein – sind es neun Apfelsorten, die auf rund zwei Hektar gedeihen. Knackig-saftig sind sie allesamt – ebenso richtig zum Reinbeißen. Von Beginn an wurde der Obstanbau – neben Äpfeln auch noch Zwetschken, Kirschen und Birnen – im Nebenerwerb betrieben. „Leben könnte man ohnehin nicht davon“, bekräftigt Werner, der seit 2022 in Pension ist und zuvor 47 Jahre bei der Firma Alpla als Werkzeugmacher beschäftigt war. Auch Ehefrau Evi, gelernte Altenpflegerin, ist im Betrieb involviert. „Die Arbeit reicht, dass eineinhalb Personen das ganze Jahr beschäftigt sind“, so die beiden, die in Lauterach ihr Zuhause haben. Wer einmal das besonders intensive Aroma mit süßsäuerlicher Note auf der Zunge zergehen lässt, wird sich immer wieder verführen lassen. Einmal reinbeißen und schon geht’s auf direktem Weg ins Paradies. Wer möchte jetzt nicht kraftvoll in einen Apfel beißen?
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Obst und Obsterzeugnisse