Kooperationsprojekt Direktvermarktung & „Gutes vom Bauernhof“

Das bundesweite Kooperationsprojekt „Direktvermarktung & Gutes vom Bauernhof“ macht landwirtschaftliche Betriebe mit Direktvermarktung für Konsument:innen sichtbarer und leichter erreichbar. Ziel ist es, die Vielfalt, Qualität und Authentizität österreichischer Lebensmittel direkt vom Bauernhof erlebbar zu machen.
 

  • ProjektbetreiberVerband bäuerlicher Direktvermarkter Österreich – Gutes vom Bauernhof

  • Mitglieder: 7 Landesverbände für Direktvermarktung, 9 Landeslandwirtschaftskammern & die Landwirtschaftskammer Österreich

  • Laufzeit: 12.09.2023-31.12.2026

Gemeinsam für regionale Lebensmittel aus bäuerlicher Hand

Wer in Österreich direkt am Bauernhof einkauft, entscheidet sich für regionale Lebensmittel, kurze Transportwege und persönliche Qualität. Damit bäuerliche Direktvermarktung auch in Zukunft stark bleibt, wird österreichweit das Förderprojekt „Direktvermarktung und Gutes vom Bauernhof“ umgesetzt.

Direktvermarkter:innen sind Botschafter:innen für die Landwirtschaft. Sie vermitteln Konsument:innen Wissen über die Herkunft, Verarbeitung und Qualität von Lebensmitteln aus erster Hand. Das Projekt stärkt diese Rolle, indem es:

  • Direktvermarkter:innen sichtbar macht – im Handel, auf Märkten und online
  • Die Verbindung zwischen Lebensmittel und landwirtschaftlichem Betrieb klar kommuniziert
  • Die Marke „Gutes vom Bauernhof“ einsetzt, um die Vielfalt und Qualität österreichischer Direktvermarktung authentisch zu zeigen

So profitieren alle Betriebe von einer starken, gemeinsamen Marktpräsenz.


Was wird im Rahmen des Projekts umgesetzt?

Im Projekt werden österreichweit zahlreiche Maßnahmen umgesetzt:

  • Sichtbarkeit & Erreichbarkeit für Konsument:innen
    Konsument:innen sollen auf einen Blick erkennen, welche Produkte direkt vom Bauernhof stammen – regional, frisch und kontrolliert.
  • Professionalisierung & Qualitätssteigerung
    Durch klare Richtlinien für die Marke „Gutes vom Bauernhof“, Weiterentwicklungen und Prämierungen werden Standards für Qualität, Verarbeitung und Lebensmittelwissen auf hohem Niveau gesichert.
  • Digitalisierung & Datenqualität
    Um die Vielfalt der Betriebe und Produkte online abzubilden, werden Daten laufend erfasst, aktualisiert und strukturiert. So können Konsument:innen gezielt nach Produkten, Betrieben, Abhol- oder Zustellmöglichkeiten suchen.
  • Bundesländerübergreifende Zusammenarbeit
    Erfahrungsaustausch und gemeinsame Aktivitäten zwischen Direktvermarkter:innen und Vertretungen der Direktvermarktung stärken die professionelle Kooperation und den Wissenstransfer.
  • Öffentlichkeitsarbeit & Meinungsbildung
    Das Projekt informiert regelmäßig über Landwirtschaft, Direktvermarktung und die Wertigkeit regionaler Lebensmittel. Zudem werden Meinungsbildner einbezogen, um die Zahl der Botschafter:innen für Direktvermarktung zu erhöhen.


Wer finanziert das Projekt?

Das Projekt wird im Rahmen des österreichischen GAP-Strategieplans 2023–2027 gefördert. Die Unterstützung erfolgt durch Bund, Länder und Europäische Union.

Die Fördermaßnahme „77-02 Zusammenarbeit“ unterstützt Projekte zur regionalen Wertschöpfung, Zusammenarbeit und Informationsarbeit im ländlichen Raum.


Warum ist das wichtig?

Bäuerliche Direktvermarktung schafft:

  • regionale Lebensmittelversorgung,
  • Transparenz bei Herkunft und Produktion,
  • Arbeitsplätze im ländlichen Raum,
  • sowie lebendige Regionen und kurze Wege vom Hof auf den Teller.


Mit dem Einkauf direkt am Bauernhof unterstützen Konsumentinnen und Konsumenten österreichische Familienbetriebe und regionale Kreisläufe.