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Aktuell

Die Ziegenhaltung in Oberösterreich zeigt in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung. In unserem Bundesland werden derzeit rund 29.000 Ziegen gehalten. Dies sind 30 Prozent des gesamten Ziegenbesta ...
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Die GenussKrone wird alle zwei Jahre vergeben. Ziel ist es, die besten bäuerlichen Produkte zu finden und auszuzeichnen. In Niederösterreich konnten heuer ganze 51 bäuerliche Betriebe mit 68 Produkte ...
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Die 18 bäuerlichen Landessieger konnten sich auch als Finalisten für die GenussKrone Österreich qualifizieren. Aus ganz Österreich haben sich 340 Betriebe mit 403 Produkten für die GenussKrone Österre ...
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10. Juni, von 10 bis 17 Uhr im Steiermarkhof in Graz. Wer kennt sie nicht, die Bauernkrapfen, Apfelkrapfen, Stanglkrapfen, Tauchmodelkrapfen, Schneeballen, Weinstrauben, Heiligengeistkrapfen oder geb ...
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Die GenussKrone Österreich ist die höchste Auszeichnung, die ein heimischer Direktvermarktungsbetrieb für seine bäuerlichen Produkte erhalten kann. Sie wird alle zwei Jahre an die besten Direktvermark ...
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„Prämierungen sind eine wichtige Maßnahme zur Qualitätssicherung und Produktentwicklung. Qualität und Innovation stehen für die unabhängige Fachjury im Vordergrund. Alle nominierten Produkte werden be ...
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Vielfalt an preisgekrönten, veredelten Produkten. 16 Vorarlberger Betriebe hatten sich im Vorfeld durch sehr gute Platzierungen bei Prämierungen in Vorarlberg oder österreichweiten Prämierungen für di ...
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Volles Aroma dank Sonnenschein. Die trockene, warme Witterung des heurigen Frühjahrs hat dazu geführt, dass die Erdbeerpflanzen besonders gesund und die Früchte besonders aromatisch sind. Somit steht ...
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Erdbeeren zählen in Österreich zu den beliebtesten Früchten. Statistisch gesehen werden jährlich rund 3 kg pro Kopf von den Österreichern verzehrt. Die Erdbeere gehört zu den kalorienärmsten Obstarten ...
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Mit 3. April änderte sich die Witterung allerdings schlagartig und wir erlebten in Folge den wärmsten April seit dem Jahr 1800. Mit Hilfe von Folien, Vliesen und der extrem wichtigen Beregnung wuchs d ...
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Im März 2018 wurden die Proben von einer fachkundigen, unabhängigen Fachjury – bestehend aus einer Gruppe von ausgebildeten Sensorikern, Fleischtechnologen, Beratern und Praktikern unter der Leitung v ...
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Beim Erdbeer-Kauf auf Herkunft achten. Vielfach werden bereits jetzt entlang der Durchzugsstraßen von Händlern auf Ständen Ananas-Erdbeeren zum Kauf angeboten, die teilweise durch irreführende Angaben ...
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Genusskrone für Direktvermarkter 600 Bauern in Salzburg produzieren Lebensmittel und verkaufen sie ab Hof oder auf verschiedenen Märkten. Hohe Produktionsstandards, Tierwohl und absolute Hygiene sind ...
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Knackig frisch mit dem roten Randerl. "Der Grazer Krauthäuptel ist in knackiger Frische wieder da", freut sich Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Maria Pein. Zum heurigen Saisonstart feie ...
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„Die Witterung der letzten drei Wochen mit viel Wärme und ausreichender Bodenfeuchtigkeit bewirkt 2018 einen leicht verzögerten, aber raschen Erntestart der beliebten Spargelstangen“, erläutert Karl G ...
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Am 21. März hielt der Verein vom Ländle Bur seine Jahreshauptversammlung im Café „luag ahe“ in Dünserberg ab. Obmann Martin Winder konnte rund 30 Vereinsmitglieder und Gäste begrüßen, darunter B ...
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Krönung: Landessieger 2018 und zwei Superstars „Ein Landessieg sowie der Titel ´Saftproduzent des Jahres´ beziehungsweise ´Mostproduzent des Jahres´ krönt die Top-Produkte der steirischen Obstveredler ...
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„Die Qualität der eingereichten Edelbrände liegt heuer mit 24 % der zuerkannten Goldmedaillen wieder auf einem hohen Niveau“, zeigten sich Landesrätin Verena Dunst und Präsident Franz Stefan Hautzinge ...
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 Die Bildungsangebote der Landwirtschaftskammer NÖ, LFI NÖ und der landwirtschaftlichen Schulen wurden im vorliegenden Bildungsprogramm speziell für DirektvermarkterInnen, Buschenschänk ...
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Ziegenhaltung ist erfolgreiche Produktionssparte - Hoher Anteil an Biobetrieben und Direktvermarktung

18.06.2018

Der Einstieg in die Ziegenhaltung war für viele Betriebe in den letzten Jahren eine interessante Alternative. Die Nachfrage nach Produkten aus Ziegenmilch entwickelt sich positiv, doch muss auch in dieser Produktionssparte mit spitzem Stift gerechnet werden, um ein entsprechendes Betriebseinkommen zu erwirtschaften. Dies gilt besonders für die Milchlieferungen an Molkereien. „Für die Ziegenhalter liegen die Chancen in der optimalen Grünlandverwertung und in kostengünstigen Haltungssystemen. Dieser Betriebszweig ist für viele bäuerliche Betriebe eine gute Basis, doch bedarf es in der Nischenproduktion einer hohen Innovationskraft und Eigenverantwortung“, erläutert Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.

Bild Aktuelles

Die Ziegenhaltung in Oberösterreich zeigt in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung. In unserem Bundesland werden derzeit rund 29.000 Ziegen gehalten. Dies sind 30 Prozent des gesamten Ziegenbestands in Österreich. OÖ ist dabei das Ziegenland Nummer eins, gefolgt von Tirol und Niederösterreich. „Ein Grund für diesen Anstieg ist sicher darin zu finden, dass sich viele innovative Bäuerinnen und Bauern durch die Möglichkeit der Lieferung von Ziegenmilch an eine Molkerei auch mit relativ geringer Flächenausstattung einen Neben- oder Vollerwerb sichern konnten“, so Reisecker. Nahezu die Hälfte des oberösterreichischen Ziegenbestandes wird in Herden von 100 bis 250 Ziegen gehalten. Der Anteil an Bio-Betrieben liegt in diesem Bereich bei fast 85 Prozent und ist damit außergewöhnlich hoch. Naturnah und regional erzeugte Lebensmittel erfreuen sich besonders in den letzten Jahren großer Beliebtheit beim Konsumenten.


Direktvermarktung hat den Markt aufbereitet.
Dass Produkte aus Ziegenmilch beim Konsumenten heute einen hervorragenden Ruf genießen, ist ein wesentlicher Verdienst jener Ziegenhalter, die zum Teil schon seit den 1980-er Jahren ihre Ziegenmilch selbst zu Käse verarbeiten und direkt an die Konsumenten verkaufen, sei es ab Hof oder über Bauermärkte bzw. Wochenmärkte. Nachdem die Milchziegenhaltung nach dem Krieg fast verschwunden war und die meisten Konsumenten Ziegenmilchprodukte kaum mehr kannten, haben diese Pioniere den Markt neu aufbereitet und Ziegenkäse wieder salonfähig gemacht. Rund 70 Betriebe veredeln in der Direktvermarktung etwa 2 Mio. Liter Ziegenmilch jährlich zu Käse, Joghurt und anderen Produkten. Die durchschnittliche Bestandsgröße der direktvermarktenden Betriebe liegt bei ca. 45 Milchziegen.


Molkereien schaffen Absatzpotenzial im Lebensmittelhandel.

Nicht jeder Ziegenbetrieb hat auf Grund der regionalen Marktgegebenheiten und seiner personellen Ressourcen die Möglichkeit zur Direktvermarktung. Und nicht jeder Konsument hat die Möglichkeit, ab Hof oder bei einem Bauermarkt einzukaufen. Die Molkereien bauten das im Handel angebotene Produktsortiment in den letzten Jahren weiter aus. Im vergangenen Jahr wurden rund 7,5 Millionen Liter Milch von oberösterreichischen Ziegenbetrieben an Molkereien geliefert. Abnehmer sind die Andechser Molkerei Scheitz (Bayern), die Biogenossenschaft Schlierbach (Stift Schlierbach), Leeb Vital (Wartberg) und die Sennerei Zillertal (Mayrhofen). Weiters liefern einige Betriebe konventionelle Ziegenmilch an die Molkerei Ploner, „Die Käsemacher“ (Waidhofen an der Thaya). Neben Frischkäse, Frischmilch, Topfen und Joghurt werden auch Schnittkäsesorten und Trockenmilch erzeugt.


Kitzfleisch – eine saisonale Spezialität.
Kitzfleisch, das Fleisch junger, hauptsächlich mit Milch gefütterter Jungziegen, ist eine bei Konsumenten noch weithin unbekannte Spezialität. Es wird auch nicht ganzjährig angeboten, sondern in einem Zeitraum etwa ab Ostern bis in den Frühsommer hinein. Dies hat den Grund darin, dass die Kitze großteils in einem Zeitraum von etwa drei bis vier Monaten ab Jahresbeginn geboren werden. Die nicht zur Zucht benötigten Kitze werden mit Milch etwa acht bis 14 Wochen gefüttert und bringen dann ein sehr zartes, schmackhaftes Fleisch. Nicht nur zu Ostern, sondern bis in den Sommer hinein kann es bei den Direktvermarktern ab Hof oder auf Bauernmärkten als regionale Spezialität gekauft werden. Darüber hinaus findet sich Kitzfleisch vor allem in der Spitzengastronomie. Ziegenfleisch ist eine gesunde Ergänzung zu anderen Fleischsorten und insbesondere zu Wurst- und Pökelwaren verarbeitet ein Genuss.


Beratungsschwerpunkte in der Ziegenhaltung.
Gerade Betriebe, die neu in die Ziegenhaltung eingestiegen sind, brauchen Unterstützung von landwirtschaftlichen Fachberatern, um ihren Betrieb wirtschaftlich erfolgreich führen zu können. Die Landwirtschaftskammer OÖ sieht daher die Beratung der Ziegenhalter als wichtiges Aufgabenfeld. „In Arbeitskreisen mit dem Schwerpunkt Milchproduktion, die vom Referat für Schaf- und Ziegenhaltung der Landwirtschaftskammer OÖ betreut werden, unterstützen wir die Ziegenzüchter- und Ziegenhalter dabei, ihren Betrieb und die gesamte Ziegenhaltung zu optimieren“, so Reisecker. In Zusammenarbeit mit dem Landesverband für Ziegenzucht und -haltung OÖ werden die Betriebe betreut. Um den Landwirten eine bestmögliche und individuelle Beratung zu bieten, sind zahlreiche persönliche Gespräche notwendig. Besonders bei anfänglichen Unklarheiten und Fragen welche im Zuge des Neueinstiegs auftreten, ist die Beratung und Betreuung der Betriebe wichtig. Dies stellt eine Herausforderung sowohl für die Berater des Schaf- und Ziegenreferats der Landwirtschaftskammer OÖ als auch für die Mitarbeiter des Landesverbands für Ziegen OÖ dar.


Das Ländliche Fortbildungsinstitut der Landwirtschaftskammer OÖ (LFI) bietet ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm für Betriebe mit Ziegenhaltung. Damit können die Landwirte ihr Wissen rund um den „kleinen Wiederkäuer“ erweitern und verbessern. „Wir wollen die Rahmenbedingungen für diesen Produktionszweig, insbesondere das Management betreffend, optimal gestalten und verbessern“, so Reisecker abschließend. Oberösterreich ist ein wichtiges Ziegenland. Knapp ein Drittel aller Tiere in Österreich sind in OÖ.

Hier erfahren Sie mehr über Zuchtziegen aus Oberösterreich von Josef Stöckl, dem geschäftsführender Obmann des OÖ Landesverbandes für Ziegenzucht und -haltung.


Bildnachweis: Landesverband für Ziegenzucht und -haltung

AutorIn: DI Christine Braunreiter, LK Öberösterreich
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