MEDAILLENREGEN FÜR KÄRNTENS FLEISCHKUNST VOM BAUERNHOF

269 Auszeichnungen, höchste Qualität und eine starke nächste Generation.

Wenn an einem Abend 269 Medaillen vergeben werden, ist eines klar:
Die bäuerliche Direktvermarktung in Kärnten spielt auf höchstem Niveau.

Am 22. April 2026 wurden im Bildungshaus Schloss Krastowitz 85 Fleischdirektvermarkter:innen aus Kärnten und darüber hinaus für ihre herausragenden Produkte ausgezeichnet. Hinter jeder Medaille steckt konsequente Qualitätsarbeit – vom ersten Handgriff am Hof bis zum fertigen Produkt.
 

Qualität, die man schmeckt – und die geprüft ist

Bevor eine Auszeichnung verliehen wird, durchlaufen die eingereichten Produkte eine strenge sensorische Prüfung. Unter der Leitung von Dr. Franz Siegfried Wagner bewertet eine geschulte Fachjury nach international anerkannten Kriterien.

Das Ergebnis: objektive Rückmeldungen, die nicht nur bestätigen, sondern auch weiterbringen.
Oder, wie es ein junger Hofübernehmer formuliert:

„Für uns ist das eine echte Standortbestimmung. Man sieht, wo man steht – und wo noch Potenzial ist.“
 

Vom Ursprung bis zum Produkt: alles in bäuerlicher Hand

Was oft unterschätzt wird: Ein prämiertes Produkt ist weit mehr als ein gutes Rezept.
Es entsteht durch das Zusammenspiel vieler Faktoren:

  • artgerechte Haltung

  • hofeigenes Futter 

  • sorgfältige Verarbeitung 

  • handwerkliches Können 

Viele Betriebe vereinen alle Schritte am eigenen Hof – ein Anspruch, der Verantwortung verlangt, aber auch Qualität garantiert.

Wenn man dann eine Auszeichnung bekommt, weiß man: Der Weg stimmt“, erzählt eine prämierte Produzentin.

Besonders erfolgreich an diesem Abend: Johannes Rohrer, Junglandwirt und Fleischermeister, der mit den meisten Goldmedaillen und einem Kategoriesieg ausgezeichnet wurde.
 

Die nächste Generation gestaltet die Zukunft

Auffällig bei der diesjährigen Prämierung: die starke Präsenz junger Direktvermarkter:innen.
Sie verbinden traditionelles Wissen mit neuen Ideen und bringen frischen Unternehmergeist in die Betriebe.

Ein Beispiel: Thomas Kerschbaumer, der im Zuge seines Studiums die „Wurstdukaten“ entwickelte und erfolgreich am elterlichen Hof umsetzte – mit Prämierung.

Der Einsatz ist hoch, der Arbeitsaufwand ebenso. Umso wichtiger ist die Prämierungsfeier als Bühne der Wertschätzung.

Die Auszeichnungen sind das Ergebnis harter Arbeit und konsequenter Qualitätsorientierung“, betont Petra Pobaschnig.
 

Austausch, Anerkennung und neue Impulse

Die Veranstaltung ist längst mehr als eine Preisverleihung – sie ist ein Treffpunkt der Branche.
Hier werden Erfahrungen geteilt, Ideen diskutiert und neue Perspektiven gewonnen.

Auch Vertreter:innen aus Politik und Interessenvertretung würdigten die Leistungen der Betriebe und überreichten persönlich Urkunden und Medaillen.

Viele nahmen nicht nur Auszeichnungen, sondern auch neue Motivation und konkrete Ideen für ihre Weiterentwicklung mit nach Hause.
 

Direktvermarktung: ein Weg mit Zukunft

Der Abend zeigt eindrucksvoll:
Die Direktvermarktung ist heute weit mehr als ein Zusatzstandbein. Sie ist für viele bäuerliche Betriebe ein zukunftsfähiger Weg, Wertschöpfung am Hof zu halten und die eigene Handschrift sichtbar zu machen.

Oder, wie es ein Preisträger treffend formulierte: „Es ist viel Arbeit – keine Frage. Aber wenn man sieht, was möglich ist, macht man erst recht weiter.
 

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